Ein Gespräch über Hunde

Als ich gestern unterwegs war, kam ich mit einer Frau über ihren Hund ins Gespräch. Dabei begegnete ich einem süßen Hund mit seinem Frauchen. Wir unterhielten uns beide über ihren Hund, aber leider merkte ich schnell, dass mir dafür noch der passende Wortschatz fehlte. Deshalb möchte ich mich mit diesem beschäftigen.

Der Hund war ziemlich groß und hatte glänzendes schwarzes Fell. Im Vergleich zu meinem Hund wirkte er sehr ruhig und gelassen. Mein Hund dagegen bellt Fremde sofort an, sobald er sie sieht. Zum Glück beißt er nicht.

Ich fragte die Besitzerin, ob ich ihn streicheln dürfte. Sie war sehr freundlich und erlaubte es mir. Er war unglaublich niedlich. Am liebsten hätte ich ihn umarmt. Plötzlich gab er mir seine Pfote und wedelte gleichzeitig heftig mit dem Schwanz. Dieses Verhalten zeigt oft, dass der Hund sich freut oder sich wohlfühlt. Die Besitzerin war überrascht, weil er fremde Menschen normalerweise ignoriert. Mir gegenüber verhielt er sich jedoch freundlich, liebenswürdig und zutraulich.

Wegen der Hitze hatte er Durst. Das Frauchen hatte dabei einen Napf, damit er Wasser trinken konnte.

Darüber hinaus erzählte sie mir, dass er trotz seiner Größe noch wie ein kleiner Welpe sei. Nach seiner Fütterung brachte er seine Leine und hielt sie fest in seiner Schnauze. Er wollte uns zeigen, dass er einen Spaziergang braucht. Jeder Besitzer und jede Besitzerin geht gerne mit dem Hund Gassi.

Aus dieser Geschichte können wir viele Begriffe rund um Hunde lernen.

Die Besitzerin eines Hundes. Man sagt es meistens liebevoll oder umgangssprachlich.

Beispiel: Sein Frauchen kümmert sich gut um ihn.

das Frauchen = die Besitzerin des Hundes
das Herrchen = der Besitzer des Hundes

Die Haare, die den Körper eines Tieres bedecken.

Beispiel: Der Hund hat glänzendes Fell.

Ruhig und nicht nervös. Bei Hunden: Der Hund bleibt ruhig, auch wenn etwas passiert.

Beispiel: Der Hund blieb gelassen.

bellen : Ein Hund macht „Wau-wau“.
anbellen : Ein Hund bellt in Richtung einer bestimmten Person oder eines bestimmten Tieres.

Beispiel: Mein Hund bellt fremde Leute an.

Mit den Zähnen fest in etwas oder jemanden greifen.

Beispiel: Zum Glück beißt der Hund nicht.

Mit der Hand sanft über das Fell eines Tieres fahren.

Beispiel: Ich darf den Hund streicheln.

Der Fuß eines Hundes oder eines anderen Tieres.

Beispiel: Der Hund gibt mir seine Pfote.

Der hintere bewegliche Körperteil eines Tieres.

Beispiel: Der Hund wedelt mit dem Schwanz.

wedelte, hat gewedelt

Den Schwanz hin und her bewegen. Bei Hunden zeigt das oft Freude oder Aufregung.

Beispiel: Der Hund wedelt mit dem Schwanz, weil er sich freut.

Ein Tier hat keine Angst vor Menschen und kommt freundlich näher.

Beispiel: Der Hund ist sehr zutraulich.

Eine Schüssel für Futter oder Wasser eines Tieres.

Beispiel: Der Hund trinkt Wasser aus dem Napf.

Ein junger Hund.

Beispiel: Der Welpe ist verspielt und neugierig.

Von: füttern
Die Gabe von Futter an Tiere; das Füttern eines Tieres oder mehrerer Tiere.

Beispiel: Die Fütterung der Hunde findet morgens und abends statt.

  • Der Unterschied zwischen den Verben:
    fressen = essen (vom Tier selbst).
    füttern = jemandem Futter oder Nahrung geben.

Ein Band oder Seil, mit dem man einen Hund führt.

Beispiel: Der Hund läuft an der Leine.

Der vordere Teil vom Kopf eines Hundes; dort sind Nase und Maul.

Beispiel: Der Hund hält die Leine in der Schnauze.

  • Vergleich
    Das Maul = die Mundöffnung Von Tiere.
    Die Schnauze = der gesamte vordere Gesichtsbereich mit Nase und Maul, besonders bei Hunden, Wölfen oder Schweinen.
  • Hinweise
    Wird umgangssprachlich auch abwertend für Menschen verwendet („Halt die Schnauze!“).

Mit einem Hund nach draußen gehen, damit er laufen und sein Geschäft machen kann.

Beispiel: Ich gehe jeden Abend mit meinem Hund Gassi.

2 Kommentare zu „Ein Gespräch über Hunde“

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